Neugier, wie sie hilft und was sie ist

Was ist Neugier?

Als kleine Kinder sind wir neugierig auf die Welt um uns herum.
Wir erkunden alles Neue mit großer Begeisterung und sind in unserem Tatendrang kaum zu bremsen.
Alles fasziniert uns.
Wir erleben und erforschen täglich unsere Umwelt.

Neugier, woher kommt sie?

Bei der menschlichen Evolution war die Neugier genauso wichtig, wie bei den Organismen.
Es geht um den Transfer zwischen Information und der Gegenleistung Belohnung.

Karl-Heinz Kohl, von der Goethe-Universität Frankfurt sagt:
“Die Kolonisation der Erde wäre ohne die Neugier nicht möglich gewesen.“
Selbst Sigmund Freud befasste sich mit der Neugier und nannte diese “Wissensdurst“.

In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass unser Gehirn Belohnungsstoffe ausschüttet, wenn die Neugier zufrieden gestellt ist.
Neugier als Kick?

Neugier hat jedoch nicht nur positive Seiten, zumal dann nicht, wenn die Neugier dafür sorgt, dass die Folgen verhängnisvoll sind.
Zum Beispiel dann, wenn Unfallopfer nicht schnell genug versorgt werden können, weil die Neugier der Menschen Rettungsassistenten und Polizei an der Arbeit hindern, oder, trotz mehrfacher Warnung, Kinder nicht das Feuer meiden und die Begeisterung der Neugier auch dazu führt, dass Partner betrogen werden.
Genau dann ist sie übermütig, vorwitzig, distanzlos und gefährlich.

So auch einst in der Mythologie.

Damals schickte der olympische Gott Zeus Pandora zu den Menschen.
Zeus bat Pandora eine verschlossene Büchse mit zu den Menschen zu nehmen, jedoch sollte diese unter gar keinen Umständen geöffnet werden.
Pandora war jedoch zu neugierig, öffnete das Gefäß und ließ die furchtbaren Substanzen entweichen.
Dies waren Tod, Leid und Krankheiten.
“Pandora-Effekt“, so beschreibt es die Wissenschaft.
Diese sagt aus, dass Jemand, gegen jegliche Prophezeiungen und wider alle Vernunft, offenen Auges in die eigene Katastrophe schlittert.

Obwohl die Neugier eine der natürlichsten, wichtigen und entscheidendsten Anlagen von uns Menschen ist, legen wir diese mit zunehmendem Alter ab.
Wir hängen sie sprichwörtlich an den Nagel.
Sind wir dann älter, so sorgt der Alltag wiederholt dafür, dass die Gewohnheit unsere Neugier ersetzt.
Die Faszination des Neuen und die spielerische Leichtigkeit der Neugier gehen allmählich verloren.
Dadurch verpassen wir so manche Gelegenheit und lassen die Chance, neugierig auf unser Leben zu bleiben, an uns vorüberziehen.

Das Interesse, uns weiter zu entwickeln stagniert und wir werden inaktiv und unbeweglich.

Ein Leben in Fülle und zudem noch interessant, voller Begeisterung und Neugier, ist das nicht eine wunderbare Vorstellung?

Neugier, so meint die Wissenschaft, ist uns angeboren und zudem noch eines unserer Bedürfnisse.
Das Bedürfnis nach dem Neuen bringt Abwechslung in unser Leben, sorgt für geistige Bewegung und hält uns zudem fit.

Wer den Erfolgsmotor Neugier in sich trägt, der….

geht selbstbewusst durchs Leben
entdeckt in jedem Tag eine neue Chance
ist authentisch und hat Ausstrahlung
setzt seine Impulse gekonnt um
hat eine gute Resilienz
ist Sympathieträger und Macher

Kennen Sie die 3 Faktoren des Erfolgs?

Wenn nicht, dann erzähle ich sie Ihnen gerne.
Das sind Ziele zu haben – Neugier zu besitzen und innere Einkehr (Selbstreflexion) zu bewahren.

In diesem Sinne, bleiben sie neugierig.

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme