Vom Mut und mutig sein

Kennen Sie das Gefühl Mut zu haben oder mutig zu sein?
Wann gab es in Ihrem Leben eine Situationen in der Sie Tapferkeit brauchten oder in der Sie mutig sein mussten?

Mut, was ist das?

Meist verbinden wir mit Mut die Helden aus den Filmen unserer Kindertage.
Da waren Sie, die Teufelskerle, denen nichts zu schwer, kein Abenteuer zu gefährlich war.
Ob Porter Ricks aus Flipper, Asterix und Obelix, Perry Rhodan, Wickie oder Pipi Langstrumpf. Sie alle haben uns gezeigt, was es bedeutet Courage zu haben.

Mut ist

• selbstbewusst zu sein.
• zu sich zu stehen
• die Gefahren im Blick zu haben und sich zu trauen.

Die Herkunft des Wortes Mut stammt aus dem Indogermanischen -“mo“ = sich mühen-, einen starken Willen haben, nach etwas streben.
Im altdeutschen “muot“ = Seele, Sinn, Geist, Kraft des Denkens.
Mut, auch Courage genannt, sagt aus, dass wir kühn mit Ungewissheiten umgehen, uns trauen auch schwierige Situationen mit kühlem Kopf zu überstehen.

Jedoch glauben Sie bitte nicht, dass es mutig ist mit hoher Geschwindigkeit nachts über Highways zu rasen, oder über ein Gerüst freihändig zu klettern.
Das ist russisches Roulett und ein Zeichen eines nicht erwachsenen Verhaltens.

Mut bedeutet nicht, dass wir angstfrei leben sollen.
Angst ist eine angeborene Grundemotion und hindert uns daran, unüberlegt in Gefahren-Situationen zu gehen.
Angst ist hilfreich, sie dient als Warninstrument, jedoch nur solange sie uns nicht kontrolliert.

Mut bedeutet

• sich zu vertrauen
• einen eigenen Standpunkt haben
• die Risiken einschätzen zu können
• den Impulsen zu folgen und nicht der Angst
• sehr wohl die eigenen Ängste zu kennen

Mut ist bei jedem Menschen individuell.
Das bedeutet nicht, dass der eine mutiger ist als der andere, sondern jeder definiert seinen eigenen Mut.
Deshalb ist es wichtig, sich niemals vorgeben zu lassen, was Mut ist, sondern seinen eigenen Schneid zu haben und auch dazu zu stehen.

Mut, wie entsteht er und was können Sie tun?

Mut entsteht nicht von heute auf morgen, sondern braucht, wie vieles im Leben, Zeit.
Aus diesem Grund ist es wichtig, kleine Ziele zu definieren und diese dann Step by Step zu verstärken.
Nach Möglichkeit mit täglichen kleinen Übungseinheiten.

Dazu ein paar Beispiele.

Fällt es Ihnen schwer in Diskussionen Ihren Standpunkt zu vertreten?
Nehmen Sie sich vor bei der nächsten Gelegenheit Ihren Standpunkt klar zu äußern.
Am Besten können Sie das zu Hause vor dem Spiegel üben.
Fällt es Ihnen schwer “Nein zu sagen“?
Fangen Sie bei kleinen Dingen an “Nein zu sagen“.
Lassen Sie sich nicht die Sinne verwirren, bleiben Sie standhaft bei Ihrem “Nein“.

Schon nach den ersten Erfolgen, werden Sie bemerken, dass es sich gut anfühlt, zu sich zu stehen und mutig zu sein.

Machen Sie sich bewusst, dass jede Veränderung Übung benötigt und jeder Tag ein neuer Tag ist an dem Sie üben können.
Je mehr Sie üben, desto mehr werden Sie beobachten, dass Ihnen Situationen leichter fallen und das es sich lohnt mutig zu sein.

Mut macht Mut und das tut gut.

Ich wünsche Ihnen eine mutige Woche.
Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme