Selbstvertrauen – wie Sie es stärken können

Selbstvertrauen in die eigenen Stärken und Fähigkeiten zu haben, das wünschen sich viele Menschen.

Leichter gesagt als getan denken Sie?
Das stimmt.
Denn das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Stärken entsteht nicht von alleine, sondern benötigt tägliches Training und viel Aktivität.

Wie entsteht das Selbstvertrauen und was können Sie tun um Ihr Selbstvertrauen zu stärken.

Die Grundlage für das Selbstvertrauen, sowie das Erkennen der eigenen Stärken, wird in der Kindheit angelegt.
Erziehungsberechtigte, Lehrer und Pädagogen sind daran maßgeblich beteiligt.
Werden Kinder in den ersten Lebensjahren (meist bis zum 6. Lebensjahr) häufig kritisiert, beschimpft, können nichts recht machen oder erleben, dass sie mehrfach mit anderen verglichen werden, so trägt das zu einem eher geringen Selbstvertrauen bei.
In der Pubertät kommen noch die Faktoren, Aussehen, Kleiderwahl und Peergroup hinzu.
Exakt diese Personen werden gerne gemobbt oder sind prädestinierte Opfer, die sich Schüler aussuchen um ihre Macht zu demonstrieren.

Wer bis jetzt nicht gelernt hat, sich selbst zu vertrauen, bekommt spätestens jetzt mit, dass es nicht leichter wird.

Was lernen wir daraus?

Das wir nie gut genug sind
alles falsch machen
nicht genügen oder
die absoluten Looser sind.

Da werden Sätze in uns laut, wie:

das schaffst du sowieso nicht
da bist du zu doof für
Feigling, Versager oder
war mir klar, dass, das so kommen musste.
Wir kritisieren uns selbst, machen uns nieder und denken in vielen Momenten negativ über uns selbst.
Erlernte negative Prägemuster aus unserer Kindheit.
Selbstvertrauen ade, Kritik herzlich willkommen.

Was können Sie tun?

Zuerst die gute Nachricht.
Selbstvertrauen lässt sich trainieren.
Stellen Sie sich für einen Moment einen Muskel vor, der zu Ihnen gehört, doch schon lange nicht mehr trainiert wurde.
Er ist erschlafft und benötigt Training.

Und wie machen Sie das?
Mit täglichen kleinen Trainingseinheiten.
Diesen Muskel nennen wir ab sofort Selbstvertrauen.

Das Training ist anfänglich nicht leicht, denn ein erschlaffter Muskel wird sich am Anfang wehren.
Gestalten Sie kleine Trainingseinheiten, denn das Gehirn benötigt viele Wiederholungen um ein gutes Selbstvertrauen aufzubauen.
Machen Sie sich bitte bewusst, dass das etwas Neues für Sie ist und Sie das in Ihrer Kindheit nicht gelernt haben (sonst wüssten Sie wie es geht).
Sie dürfen ein wenig geduldig mit sich sein.

Damit es Ihnen leichter fällt, hier eine kleine Übung:

Schreiben Sie Ihren Namen in Großbuchstaben untereinander auf ein Blatt Papier.
Für jeden Buchstaben suchen Sie nach einem Attribut, welches Sie „positiv“ bezeichnet.
Schreiben Sie es sich auf.
Stellen Sie sich mit Ihrem Zettel vor den Spiegel und sagen laut zu sich:
Sabine, du bist selbstsicher, Sabine, du bist………

S = selbstsicher

A = authentisch

B = beliebt

I = individuell

N = neugierig auf das Leben

E = entschieden

Wiederholen Sie diese Übung täglich und versuchen Sie nicht zu streng mit sich zu sein.
Rom wurde übrigens auch nicht an einem Tag erbaut.
Mit viel Geduld wird sich in kleinen Stepps Ihr Selbstvertrauen aufbauen.

Ein gutes Selbstvertrauen hat der, der sich selbst vertraut.

Ich wünsche Ihnen eine vertrauensvolle Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme