Stress und was wir tun können, damit es uns gut geht

Stress und was wir tun können, damit es uns gut geht.

Wie häufig haben Sie täglich Stress?

Kennen Sie das:

Nach einer anstrengenden Woche, liegen Sie plötzlich krank im Bett,
in der Partnerschaft läuft es nicht gut – Sie bekommen plötzlich Hautausschläge, oder
nach einer stressigen Situation bekommen Sie eine Blasenentzündung.

Ihr Körper reagiert auf Stress.

Wissenschaftliche Forschungen zum Thema Stress besagen das negative Emotionen biochemische Vorgänge im Körper auslösen.
Das Herz-Kreislaufsystem birgt dadurch ein höheres Risiko für Infarkt, die Immunabwehr ist vermindert und der Herzrhythmus verschlechtert sich.

Positive Emotionen, wie Freude, Liebe oder das Gefühl von Glück, verbessern den Herzrhythmus, stärken das Immunsystem und wehren entzündliche Prozesse im Körper besser ab.

Das bedeutet, dass wir aktiv mit einer positiven Haltung etwas tun können, um dem Stress zu entfliehen.
Denn wir besitzen die Fähigkeiten, uns bewusst zu machen, was uns stresst und können dann ausdrücklich entscheiden, diese Situationen zu verändern.

Das verändert unsere Psyche, sorgt für eine gute Resilienz – „es haut uns so schnell nichts um“ und ist sogar auf Zellebene messbar.

Eine weitere wissenschaftliche Studie belegt, dass jedes negative Erlebnis durch drei positive ersetzt werden kann.
In der Partnerschaft gilt die Regel 1:5.

Sind positive Emotionen vorhanden, werden wir einfallsreicher und offenherziger, wir “broaden“.
Das ermöglicht uns, neue Fähigkeiten = “build“ zu entdecken und wir verändern die negative Abwärtsspirale in eine positive Aufwärtsspirale.
In der Fachsprache auch Broaden-and-build-Theorie genannt.

Was können Sie tun?

Legen Sie sich ein Stresstagebuch an.
Schreiben Sie in eine Spalte alle Stresssituationen.
In einer zweiten Spalte schreiben Sie, was Sie am gleichen Tag positives erlebt haben.
Denken Sie an die Formel 1:3 = 1 negatives Erlebnis wird durch 3 positive Erlebnisse neutralisiert.
Partnerschaft 1:5

Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken.
Das stärken von Stärken ist eine wichtige Erkenntnis der Positiven Psychologie.
„Build what’s strong“ – „fix what´s wrong“.

Sprechen Sie mit Ihren Freunden über die positiven Dinge in Ihrem Leben.
Sollte Ihnen nichts Positives einfallen, dann wissen Ihre Freunde bestimmt positives über Sie zu berichten.

Vermeiden Sie Menschen, die ausschließlich jammern und negativ sind, denn diese versuchen Sie mit in deren Sumpf zu ziehen.

Machen Sie sich bewusst, dass Sie das selbst in der Hand haben, ob stressig und ungesund oder stressfrei und gesund.

Verändern Sie Ihre Psyche und Ihr Körper wird sich verwandeln.

Ich wünsche Ihnen eine positive und stressfreie Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme