Wissenswertes über den „Seitensprung“, das Sie gerne weitererzählen dürfen

Wissen Nr. 1.
Als Seitensprung wird umgangssprachlich eine sexuelle Beziehung zwischen zwei Person beschrieben, bei der mindestens eine Person in einer Partnerschaft ist.
Ursprünglich wurde der Begriff benutzt um den Sprung eines Pferdes beim Dressursport zu bezeichnen. Dabei wird ein seitlicher Sprung beschrieben vergleichbar mit der Eskapade = falscher Sprung.

Heute zählt der Seitensprung nicht mehr zur Unzucht. Das war jedoch bis in die 1960er Jahre so.
Weitere Begriffe, die einen Seitensprung beschreiben sind, Untreue, Affäre, fremdgehen, Betrug oder Ehebruch.

Wissen Nr. 2

Wussten Sie, dass der Seitensprung noch immer einer der häufigsten Scheidungsgründe ist?
Zirka 80 Prozent aller Menschen wünschen sich für ihre Beziehung einen treuen Partner und glauben auch an die Treue.
Dabei, wird in vielen Beziehungen gelogen und betrogen auf das sich die Balken biegen.
Manche halten den Druck nicht mehr aus und erzählen vom Seitensprung. Oft jedoch wird er vom Anderen entdeckt.
Für die meisten Betrogenen ein Alptraum.
Verzweiflung, Angst, Hoffnungslosigkeit, Wut, Trauer, Verlustängste, bis hin zum Wunsch den Anderen zu zerstören, prallen auf die Betrogenen ein.
Untersuchungen haben belegt, dass die Betrogenen das verlorene Vertrauen oft mehr belastet, als die Sexualität.
Der Tatsache geschuldet, durchsuchen die Betrogenen in der Zeit nach Bekanntgabe der Untreue, alle Nachrichten, ob Email, SMS, soziale Medien oder schnüffeln hinterher.

Für viele Betrogene ist die Verarbeitung des Seitensprungs wichtig.
Dieser ist zwar nicht mehr weg zu diskutieren, doch um der Zukunft als Paar eine Chance zu geben, ist die Auflösung der Motivation des Seitensprungs wichtig.

Wissen Nr. 3

Tiere sind gewöhnlich untreu und haben viel Lust auf Seitensprünge.
Sie streben danach ihre Gene großzügig zu verstreuen und möchten sich nicht auf einen Sexualpartner begrenzen.
Zumal bei manchen Tiergattungen die Weibchen lange trächtig sind, danach ihre Babys stillen und in der Zeit alles andere als Lust auf Sexualität mit dem Partner haben.
Aus diesem Grund suchen sich im Tierreich die Männchen andere Sexualpartnerinnen.
So die Regel.

Doch auch im Tierreich gibt es Ausnahmen.
Eine wissenschaftliche Studie hat ergeben, dass es im Tierreich auch treue Partner gibt.
Diese Treue dient dem Schutz der Jungen vor dem Kindstod. Denn der dient meist dazu, dass die Weibchen schneller wieder paarungsbereit werden.
Bei anderen Tierarten überwindet die Gruppe weite Strecken um schmackhaftes und seltenes Futter zu finden.
Da das neue Revier meist in großer Entfernung liegt, treten die Weibchen als erstes die Reise an, suchen nach dem neuen Lebensraum und schützen diesen gegen Eindringlinge. Die große Entfernung macht es den Männchen schwer, gleichzeitig mehrere weibliche Sexualpartnerinnen zu erfreuen.
So bleiben die Männchen situationsbegründet monogam.

Ich wünsche Ihnen eine partnerschaftliche Woche.
Passen Sie gut auf sich auf.

Ihre
Sabine Lahme