Wissenswertes über das Lachen, dass Sie unbedingt weitererzählen sollten

Lachen gehört zu den angeborenen Emotionen von uns Menschen.
Wir nutzen es in spaßigen und witzigen Situationen, als Abwehr in konfliktbeladenen Situationen, zum Schutz bei Angst und als Zeichen der Zuneigung in Beziehungen.

Wissen Nummer 1:

Lachen wird in der Medizin und der Therapie zum Zwecke der Genesung und Gesundung eingesetzt.

Beim Lachen werden im Gehirn, im „Limbischen System“, Botenstoffe ausgeschüttet.
Das ist in erster Linie Serotonin.
Zusammen mit den Unterstützern Dopamin, zuständig für die Kommunikation der Gehirnzellen und dem Noradrenalin, zuständig für unsere Motivation sind sie zuständig für unser Gefühlsleben.

Wissenschaftlich erwiesen ist, dass Lachen die Lungenfunktion steigert, das Gehirn besser mit Sauerstoff versorgt, die Immunabwehr aktiviert und Stresshormone abbaut.
Zum Lachen benötigen wir ca. 100 Muskeln im ganzen Körper.

Seit etwa der 80er wird Lachen als Therapieform eingesetzt, um Heilungsprozesse über das Lachen zu fördern.
Inzwischen gibt es sogar in vielen europäischen Ländern humorvolle Visiten mit Clowns, die dafür sorgen, kranken Kindern, das Leben etwas leichter zu machen.

Wissen Nummer 2:

Menschen und Affen lachen gleich.

Wie bei uns Menschen, nutzen auch Schimpansen das Lachen. Dabei setzen sie ihren Fokus noch deutlicher auf den Ausdruck.

So, wie bei uns Menschen das Lachen ansteckend ist, so ist es auch bei den Primaten.
Ob diese Tierart das Lachen bewusst einsetzt ist wissenschaftlich nicht erbracht. Was jedoch bereist nachgewiesen ist, ist, dass sie Lachen zur sozialen Verständigung einsetzen.

Und wie bei uns Menschen werden dabei 3 Muskelpartien gebraucht.
Das zurück- und hochziehen der Mundwinkel,
das senken des Kinns und öffnen der Lippen sowie
das zeigen der Zähne.

Wissen Nummer 3:

Nahrungsmittel können den Serotoninhaushalt ankurbeln.

Der Botenstoff Serotonin, wird hergestellt durch essentielle Aminosäuren – dem L-Tryptophan, Zink, Magnesium und den Vitaminen B3 und B6.
Aus L-Tryptophan unter Zuhilfenahme von Enzymen, den Vitaminen B3 und B6, Zink und Magnesium wird in 2 Schritten Serotonin.

Hat der Körper davon nicht genügend, so können diese auch über die Nahrung zugeführt werden. Zum Beispiel durch :

Vollkornprodukte
Hülsenfrüchte
Nüsse
Omega 3 Fette
Lachs
Rapsöl
Süßkartoffeln

Werden auch Sie mit diesem Wissen zum Experten Ihres Gefühlslebens.

Ich wünsche Ihnen eine glückliche Woche.
Passen Sie gut auf sich auf.

Ihre
Sabine Lahme