Negatives Denken – positives Denken

Negatives Denken – positives Denken.

Wussten Sie, dass alles was wir tun oder nicht tun einen Grund hat?

Das bedeutet, wir verfolgen ein Motiv.
Deshalb gibt es für unser Tun/nicht Tun einen Grund auf den unser Gehirn anspringt und sich dadurch motiviert fühlt dem Motiv Folge zu leisten.
Übersetzt bedeutet das, dass wir einem Impuls folgen, dieser treibt uns an und wir tun oder tun etwas nicht.

Ist Ihnen bewusst, dass unser Gehirn alles was wir mehrfach tun auf einer dicken Bahn abspeichert?

Dazu ein Beispiel:
Wenn Sie zum Beispiel denken:

ich bin nicht gut genug, oder
das, was ich mir vornehme, schaffen ich bestimmt nicht
dann geben Sie Ihrem Gehirn einen Grund sich auch so zu fühlen.
Denn, Sie denken negativ über sich.
Das schürt Ängste, macht unzufrieden und trainiert das Gehirn auf Negation.

Das bedeutet, dass jedes Tun (positiv wie negativ) einem Muster folgt und von unserem Gehirn abgespeichert wird, ähnlich einer Rille auf der Schallplatte.
Ich nenne das die Daten-Autobahn in unserem Gehirn.
Diese Daten-Autobahnen = Muster, werden, bei regelmäßiger Übung in unserem Gehirn programmiert und sind jederzeit wieder abrufbar.
So auch beim negativen Denken.

Und je mehr wir auf dieser Spur trainieren, desto breiter und automatisierter wird diese.
Denken Sie bitte für einen Moment an die Zeit als sie das Autofahren gelernt haben.
Wie war das anfänglich mit Bremse, Gas und Kupplung.
War es Ihnen anfänglich möglich, sich mit Ihrem Mitfahrer zu unterhalten, dem Lied im Radio zu folgen oder die Gegend zu beobachten?

Und wie automatisiert ist für Sie heute Auto fahren?
Um aus den negativen Mustern auszusteigen, ist es wichtig sich bewusst zu machen, dass Sie dafür ein neues positives Motiv benötigen.
Das kann ein Bild von der Situation sein, oder ein positiver Gedanke verbunden mit einem positiven Gefühl.

Das ist anfänglich anstrengend, denn das automatisierte, alte Muster entspricht einer 8-spurigen gut trainierten Autobahn im Gehirn. Das neue, positive Muster dagegen ist ein Feldweg, der bewusstes Training braucht.
Jedoch wird das neue Muster mit jeder Trainingseinheit breit und breiter.
Damit nun das neu erlernte Muster zum Erfolg führt ist das Üben im Alltag wichtig.

Dafür brauchen Sie ein wenig Geduld, doch diese zahlt sich mit den ersten Erfolgen bereits aus.
Das Ergebnis kann sein:

Sie fühlen sich wohl
das Grübeln lässt nach
statt Mutmaßungen stellen Sie Fragen
der Spaß am Leben nimmt zu
Ab und an kann es jedoch Rückschritte geben.

Lassen Sie sich davon nicht ablenken und gehen Sie bewusst Ihren Weg weiter.

Richten Sie Ihren Blick wieder auf die schönen Dinge in Ihrem Leben.
Worauf Sie Ihrem Blick richten, wird in Ihnen erblühen.

Ich wünsche Ihnen eine positive Woche.

Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme