Verantwortung und Wandel


und weshalb „Ja, aber Menschen“ damit Schwierigkeiten haben.

In letzter Zeit fällt mir auf, dass sich die Zahl der Personen, die „ja, aber“ sagen, erhöht.

Wieso übernehmen diese Menschen keine Verantwortung, habe ich mich gefragt.
Was steckt dahinter, dass diese Menschen Veränderungsprozesse so heftig ablehnen?

„Ja, aber-Menschen“ gehören zu der Kategorie von Zeitgenossen, die für vieles ein Ausrede griffbereit haben und diese lautet „Ja, aber“.

Sie tun sich schwer die Verantwortung für sich, ihr Handeln und ihr Tun zu übernehmen.
Das Durchsetzungsvermögen dieser Menschen ist auch eher gering.
Das wiederum führt dazu, dass sie versuchen durch ihren Perfektionismus den eigenen Minderwert zu kompensieren.
„Ja, aber Menschen“ sind Spezialisten in der Ablehnung von Veränderungsprozessen und empfinden Wandel als lästig und unnötig. Doch was sie häufig am aller meisten scheuen, ist ,aus der „Hängematte ihrer Komfortzone“ zu müssen.
Für Beziehungen, ob Privat oder im Arbeitsumfeld geradezu eine Herausforderung.
Was steckt dahinter?

„Ja, aber Menschen“, haben nicht gelernt, dass Veränderungen positiv sein können. Sie haben Angst Fehler zu machen oder zu versagen. Meist sind sie Perfektionisten, scheuen jedoch die Übernahme der Verantwortung für ihr Handeln und Tun, da die Angst einen Fehler zu machen sie sehr belastet.

Erfahrungsgemäß suchen sich diese Menschen einen Partner/-in oder Kollegen, mit einem sehr hohen Anteil an sozialem Engagement.
Menschen mit einem hohen Anteil an sozialem Engagement neigen dazu, helfen zu wollen. Sie bieten Lösungen an und können es sich
nicht verstehen, dass der „Ja, aber-Mensch“ sich schwer tut diese anzunehmen oder es gegebenenfalls einmal auszuprobieren.

Was können Sie tun?
• Als erstes unterbrechen Sie das emotionale Spiel.
• Sagen Sie „Ja, aber“ hat jetzt Pause!
• Grenzen sie sich ab und bleiben sie dabei trotzdem freundlich.
• Machen sie nicht ständig Angebote.
• Versuchen sie ihr Gegenüber vom Positiven des Lebens zu begeistern.

Wenn das alles nicht gelingt, dann verändern Sie ihren Fokus.
Lenken sie ihre Aufmerksamkeit auf die Menschen, die gerne und dankbar einen Lösungsansatz, einen Impuls, oder einen Tipp von Ihnen annehmen und mit denen sie konstruktiv diskutieren können.

Ich wünsche Ihnen eine konstruktive Woche.
Passen Sie gut auf sich auf.
Ihre
Sabine Lahme