Sabine Lahme Kolumne – Gewitter reinigt die Luft

Sabine Lahme

Was war das diese Woche eine stürmische Zeit.
Gewitter, Sturm und Hagel, das Wetter spielte Kapriolen.

Dunkle Wolken formierten sich am Himmel – es wurde finster. Wind kam auf, erst schwach dann zunehmend stärker. Donnergrollen und die ersten Blitze waren meist noch in weiter Entfernung. Dann kam der Regen und es goss wie aus Eimern.

Manchesmal ist ein Gewitter schnell vorbei und die Sonne erstrahlt am Himmel. Ab und zu können wir sogar einen wundervollen Regenbogen sehen. Jetzt so kurz nach dem Gewitter duftet es nach frischer, gereinigter Luft.

Gewitter reinigt die Luft, so sagt ein Sprichwort.

Ab und zu verwüstet ein Gewitter ganze Regionen. Schlammlawinen, Überschwemmungen bis hin zu Todesfällen.

Fast wie in zwischenmenschlichen Beziehungen.
Konflikte in Beziehungen, ob nun Partnerschaft oder Beruf, gehören dazu.
Wir ärgern uns über unser Gegenüber, sind wütend und auch schon mal erbost. Sprechen wir üben den Konflikt, zieht das Gewitter nur kurz auf und die Luft ist danach wieder gereinigt.
Lassen wir den Sturm aufziehen, ziehen sich dunkle Wolken über uns zusammen. Der Konflikt rumort, wird stärker, Blitze schlagen ein und die Empörung über den nichtgelösten Streit spitzt sich zu. Wenn dann noch die Wucht der Emotion unser Gehirn überflutet, sind wir nicht mehr in der Lage rational zu denken. Der Prozess der Zerstörung setzt ein, gemäß dem Motto: Und wenn ich selbst dabei drauf gehe, dich nehme ich mit.
Lassen Sie es nicht soweit kommen.
Es gibt für alles eine Lösung, wenn Sie es möchten.
Unser Wetter können wir nicht verändern, doch eine gute Beziehung zueinander das können wir gestalten.

Ich wünsche Ihnen eine gute Woche und passen Sie gut auf sich auf.
Ihre Sabine Lahme