Sabine Lahme Kolumne – Demut und Dankbarkeit

Sabine Lahme

Nun ist er endlich vorbei, der G20 Gipfel und die damit verbundenen Unruhen und Krawalle in Hamburg.
Die Medien berichteten größtenteils über den Hass, die Wut und die Verwüstungen.

Was mich diese Woche außerordentlich fasziniert hat, war die gezeigte Dankbarkeit der Menschen an die Polizeieinsatzkräfte in Hamburg und die damit verbundene Demut.
Von gebackenem Kuchen, über Süßigkeitsriegel, Blumen, Anerkennungsschreiben bis hin zu selbstgemachten Dingen, mit denen sich selbst die kleinsten Kindern, bei den Polizisten bedankten.
Die Liste der Dankbarkeits-Bekundungen ist riesig.
Eine wahre Freude von Dankbarkeit war in den Bildern zu sehen.
Wäre es nicht besser statt Hass, Wut und Verwüstungen dankbar und demütig zu sein?

Dankbarkeit ist eine achtsame Haltung. Die Vergegenwärtigung eines positiven Moments, eines Geschenks voller Hochachtung, dessen, was der Andere Gutes tut.

Demut ist Achtung und Genügsamkeit, manchesmal auch der Respekt und Bewunderung dessen, was andere tun. Umgangssprachlich, bescheiden zu sein.

Jeder Mensch hat in jeder Situation die Möglichkeit sich für die Dankbarkeit und Demut oder für die Gewalt und den Hass zu entscheiden.
Wie auch immer wir uns entscheiden, wir tun das bewusst.
Ob nun Dankbarkeit und Demut, oder Hass und Gewalt.

Ich lebe in Deutschland und führe ein wundervolles Leben, mit einem Beruf, der mir viel Spaß macht.
Dafür bin dankbar und demütig.

Ich wünsche Ihnen eine gute Woche und passen Sie gut auf sich auf.
Ihre Sabine Lahme